Akupressurmatte

Was ist eine Akupressurmatte?

Bei einer Akupressurmatte, auch Yantramatte genannt, handelt es sich um eine spezielle Massagematte, die in der Regel aus Schaumstoff besteht. Die Oberseite der Matte ist mit zahlreichen Druckpunkten aus spitzem und hartem Kunststoff versehen. Die Anzahl ist für die Wirkung der Yantramatte entscheidend. In der Regel haben die Akupressurmatten zwischen 4.000 und 9.000 Spitzen. Auch, wenn die anfängliche Berührung der spitzen Punkte etwas schmerzhaft und somit auch abschreckend ist, kann die Nagelmatte einen positiven Effekt auf den Körper haben. Die Akupressurmatte wirkt krampflösend und entspannend sowie durchblutungsfördernd. Damit kann die Matte bei verschiedenen Beschwerden helfen. Die Akupressur, also der stumpfe Druck auf bestimmte Stellen des menschlichen Körpers, ist ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin und soll die Energien im Körper wieder zum Fließen bringen.

In Kürze
  • Akupressurmatte ist eine Massagematte mit 4000 kleinen Spitzen
  • Wir selbst empfehlen ganz klar die ShaktiMat.

Wofür benötigt man eine Akupressurmatte?

Eine Yantramatte kann zur Linderung von typischen Alltagsbeschwerden genutzt werden. Insbesondere Menschen, die bei ihrer Arbeit besonders viel sitzen, haben in der Regel mit Rückenschmerzen und Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule und des Nackens zu kämpfen. Diese können mit einer Yantramatte ebenso beseitigt werden, wie Schlafstörungen, Muskel- und Kieferverspannungen sowie eine mangelnde Durchblutung. Durch das Auflegen des Körpers auf die Yantramatte und damit auf die mehr als tausend Spitzen, wird die Durchblutung in den jeweiligen Körperregionen, meistens im Rücken, angeregt. Grundsätzlich kann die Yantramatte aber auch an allen anderen Bereichen des Körpers, zum Beispiel den Beinen, am Kopf oder an den Füßen genutzt werden. Gemeinsam mit dem Blut werden auch Nährstoffe in diese Bereiche des Körpers gebracht, so dass Verspannungen und Schmerzen beseitigt werden.

So können bei einer Nutzung der Matte folgende Symptome / Probleme behandelt werden und Wirkung zeigen:

  • Rückenschmerzen
  • Verspannungen
  • Schlafstörungen
  • Kieferverspannungen
  • Muskelverspannungen
  • mangelnde Durchblutung

Hier finden sie mehr zu Wirkung von Akupressurmatten.

Wie wird die Akupressurmatte angewendet?

Die Anwendung der Yantramatte ist ganz einfach. Am effektivsten ist es, wenn man sich ohne Kleidung, also mit nacktem Rücken, direkt auf die Matte legt. Falls die Matte das erste Mal genutzt wird, sollte noch ein T-Shirt angelassen werden.  Im ersten Moment kann das etwas unangenehm sein, bereits nach kurzer Zeit gewöhnt sich der Körper daran, insbesondere dann, wenn man sich auf der Matte nicht mehr bewegt. Das ist auch gar nicht erforderlich oder gar nützlich. Eine ruhige Haltung ist vollkommen ausreichend. Die die Beine sollten angewinkelt sein. Zur Verstärkung des Effekts im Nacken- und Lendenwirbelbereich kann ein zusammengerolltes Handtuch oder ein Kissen an der entsprechenden Stelle und die Matte gelegt werden.

Es ist wichtig, während der Behandlung zur Ruhe zu kommen und den Gedanken freien Lauf zu lassen. Aus diesem Grund ist es hilfreich, die Behandlung mit der Yantramatte in einer ruhigen Umgebung durchführen, in der man nicht von den Mitmenschen oder durch Geräusche gestört wird. Die Akupressur umfasst also auch eine ausreichende Entspannung, um die Wirkung der Matte möglichst effektiv zu gestalten. Eine Meditation ist ebenso möglich, wie das Hören ruhiger Musik oder eines Hörbuchs. Wichtig ist bloß, dass sich Körper und Geist währenddessen entspannen können.

Welche Ausführungen von Akupressurmatten gibt es?

Akupressur Matte Spitzen
Die Spitzen der Shakti Mat

Die Akupressurmatten unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Qualität, vor allem jedoch durch die Größe und Anzahl der Druckpunkte aus Kunststoff. Dabei gilt: Je weniger Spitzen, desto intensiver die Wirkung. Die original Shakti Matte hat 6.210 Spitzen. Menschen, die besonders empfindlich sind oder eine dünne Haut haben, sollten daher eine Shaktimatte mit einer hohen Anzahl an Druckpunkten wählen. In diesem Fall sind etwa 6.000 Spitzen zu empfehlen.


Zum Vergleich: Eine gewöhnliche Matte ist mit etwa 6.000 Druckpunkten ausgestattet, fortgeschrittene Nutzer haben sogar nur 4.500 Spitzen. Je nach Qualität der Matte können die Punkte schneller oder langsamer verschleißen. Ein gutes Produkt hat Spitzen aus hartem ABS-Kunststoff, die vor allem giftfrei und damit besonders hautneutral sind. Eine Variante der klassischen Matte aus Schaumstoff sind Produkte aus Silikon oder Gummi. Die Wirkung ist hierbei nicht so effektiv, dafür ist die Reinigung deutlich leichter. Vor dem Kauf einer Yantramatte ist es zudem ratsam, die Körpergröße und -breite zu messen, um eine passende Matte zu finden. Es ist wichtig, dass alle Druckpunkte bestmöglich ausgenutzt werden, um ein gutes Ergebnis erzielen zu können. Wenn Rücken und Kopf gleichzeitig behandelt werden sollen, ist eine besonders große Matte hilfreich. Zusätzlich gibt es bei einigen Matten auch Rollen oder Kissen, die ebenfalls mit den spitzen Druckpunkten versehen sind. Diese können für den Nackenbereich oder die Lendenwirbel genutzt werden.

Welche Eigenschaften sollte eine gute Akupressurmatte mit sich bringen?

Welche Matte die besten Eigenschaften hat, hängt vor allem von den Beschwerden sowie den persönlichen Vorlieben ab. Insgesamt ist es dennoch ratsam, auf eine gute Qualität der Matte zu achten. Die spitzen Druckpunkte können bei erhöhter Empfindlichkeit möglicherweise für kleine Verletzungen der Haut sorgen. In diesem Fall ist es wichtig, dass die Druckpunkte aus hochwertigem Material, zum Beispiel ABS, gefertigt sind. Diese Kunststoffe sind ohne Weichmacher gefertigt und daher giftfrei sowie weniger gesundheitsschädlich als die minderwertigen Produkte.

Welche Hersteller gibt es?

Es gibt verschiedene Hersteller, sowohl bekannte Marken als auch die „No-Name-Produkte“. ShaktiMat ist ein beliebter Hersteller, bei dem die Matten in Handarbeit sowie mit hochwertigen Materialien, etwa organische Bio-Baumwolle, natürlichen Pflanzenfarben und qualitativem Schaumstoff, gefertigt werden.


Es ist auch immer darauf zu achten, dass verschiedene Hersteller auch unterschiedliche Namen für die Matte verwenden. Gängige Bezeichnungen sind:

  • Yantramatte
  • Pranamatte
  • Akkupressurmatte
  • Akupunkturmatte
  • Shakti Matte (Hersteller)
  • Spikamatte

Auch Fitem XL sowie MOVIT sind gute Hersteller, die mit einem hohen Maß an Qualität überzeugen. Auf der Suche nach einer passenden Matte können die Kunden zudem auf Shanti, DoYourFitness, Ultrasport und Bodhi stoßen.

Welche Akupressurmatte kann man empfehlen?

Eine allgemeine Empfehlung auszusprechen, fällt aufgrund der individuellen Bedürfnisse jedes Patienten schwer. Die Stiftung Warentest hat bisher noch keinen offiziellen Test der unterschiedlichen Matten durchgeführt, sodass es nur wenig Referenzwerte über die Qualität der Matten gibt.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Akupressurmatten von ShaktiMat nicht nur aufgrund der hochwertigen Produktion eine gute Basis darstellen.

ShaktiMat bietet drei verschiedene Modelle der Shaktimatte mit 4.554 Spitzen für Fortgeschrittene, mit 6.210 Druckpunkten als solides Mittelmaß und mit 9.108 Spitzen für Anfänger und besonders empfindliche Patienten. Die Matten sind 770 x 425 Millimeter groß und bieten daher ausreichend Fläche, um dem ganzen Körper dem Einfluss der Spitzen aus giftfreiem ABS-Kunststoff auszusetzen. Das Unternehmen wirbt zudem mit einer fairen Produktion in Indien sowie einer langen Haltbarkeit der Matte.

Wie viel sollte man für eine gute Akupressurmatte ausgeben?

An der Qualität der Akupressurmatte sollte nicht gespart werden. Es gibt günstige Produkte unter 50 Euro, die jedoch mit einer minderwertigen Produktion sowie günstigen Materialien und einem starken Geruch auffallen. Daher gilt: Mindestens 50 Euro sollten für eine gute Akkupressurmatte ausgegeben werden, um ein zufriedenstellendes Produkt zu bekommen. Die Matten von ShaktiMat kosten zwischen 60 und 70 Euro und stellen damit ein gutes Preis-Leistungsverhältnis dar. Eine teure Yantramatte kann sogar über 100 Euro kosten, der Vorteil im Vergleich zu den mittelpreisigen Produkten bleibt jedoch zu bezweifeln. Es gibt auch kleinere Matten, die vor allem für die Fußreflexzonenmassage geeignet sind. In diesem Fall ist auch ein Preis unter 50 Euro gerechtfertigt. Akupressurmatten sind vor allem online zu kaufen, im Einzelhandel sind die Produkte nur selten zu finden. Außerdem hält sich die Auswahl und häufig auch die Qualität in diesem Fall in Grenzen.

Ist der Einsatz von Akupressurmatten gesund?

Die Wirkung der Akupressurmatten in umstritten, ungesund sind sie jedenfalls nicht. Es kann bei der Nutzung der Matten jedoch zu kleineren Verletzungen kommen, insbesondere bei empfindlichen Menschen, die eine besonders dünne Haut haben. Druckstellen auf der Haut sind ebenfalls keine Seltenheit, diese gehen jedoch nach wenigen Stunden von alleine wieder weg. Bereits nach der ersten Nutzung ist zu merken, dass der Rücken durch die Spitzen gerötet ist und warm wird.
Das ist jedoch nicht gefährlich, im Gegenteil: Es spricht für eine positive Wirkung, nämlich die Förderung der Durchblutung. Kleinere Verspannungen und Schmerzen können mit einer Yantramatte durchaus gelöst werden. Bei schlimmeren Beschwerden ist es jedoch ratsam den Arzt zu kontaktieren, um der Ursache dafür auf den Grund zu gehen und entsprechende Maßnahmen zur Linderung vorzunehmen.

Wann darf eine Akupressurmatte nicht verwendet werden?

 Folgende Menschen / bei folgenden Erkrankungen sollten eine Shakti Matte nicht verwenden: 
  • Menschen mit Herzproblemen / Herzerkrankungen
    Da die Matte die Durchblutung und den Herzschlag beeinflusst
  • Bei Einnahme von Medikamentes zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulanzien)
  • Schwangere
  • Hautreizungen / Hautenzündungen
  • Muttermale / Papillome
  • Epilepsie
  • Venenentzündung
  • Thrombophlebitis
  • Fieber

Am Besten sollte vor der ersten Anwendung die Bedenken mit einem Arzt geklärt werden.

Bei welchen Beschwerden können Akupressurmatten helfen?

Eine Yantramatta hilft in erster Linie dabei, die Durchblutung zu fördern und damit die Nährstoffversorgung im Körper zu optimieren. Das wiederum kann Verspannungen im Rücken und Nackenbereich lösen. Denn die meisten Rückenbeschwerden entstehen durch eine Schwäche der Durchblutung in den Muskeln. Um die Wirbel gesund zu halten, ist eine ausreichende Blutversorgung sehr wichtig. Die Akupressurmatte kann allerdings noch mehr: Sie reduziert sogar Migräne, Schlafstörungen sowie Unruhe und Stress. Bei Infekten, beispielsweise einer Erkältung, verspricht die Akupressurmatte ebenfalls eine Linderung. Der positive Effekt bleibt für einige Stunden nach der Behandlung mit der Akupressurmatte bestehen. Unangenehme und schmerzhafte Verspannungen können sich auf diese Weise nach einigen Behandlungen mit der Yantramatte von alleine lösen.

Welche Vor- und Nachteile gibt es bei der Matte?

Die Vorteile der Yantramatte liegen auf der Hand: Durch die Förderung der Durchblutung können zahlreiche Probleme, wie Verspannungen oder Migräne, beseitigt werden. Stress wird reduziert, die Patienten fühlen sich in der Regel gesünder und entspannter. Allerdings wird bei der Behandlung mit einer Nagelmatte auch der Rücken stark beansprucht. Kleine Wunden können sich sogar entzünden, in diesem Fall ist erhöhte Vorsicht geboten und von der weiteren Nutzung der Matte ist abzusehen. Bei empfindlichen Menschen sind auch blaue Flecken nicht ausgeschlossen. Die gute Nachricht: Es sind keine offiziellen Nebenwirkungen bekannt. Die Akupressur kann demnach unbedenklich ausprobiert und getestet werden. Ist die Nutzung hilfreich und wohltuend, kann sie ohne Sorgen fortgesetzt werden. Im Zweifel kann die Yantramatte beiseite gelegt und die Behandlung jederzeit gebrochen werden.

Wo hat die Akupressurmatte ihren Ursprung?

Die Akupressur hat ihren Ursprung in der traditionellen chinesischen Medizin. Die Chinesen gehen davon aus, dass der Körper von einer Lebensenergie angetrieben wird. Wenn dieser Energiefluss ins Stocken gerät und blockiert wird, entstehen Verspannungen und Schmerzen sowie Krankheiten. Mit der Akupressur, einem Vorreiter der Akupunktur, soll der Energiefluss wieder in Laufen gebracht und die Selbstheilungskräfte des Körpers somit aktiviert werden. Das Ziel der traditionellen chinesischen Medizin ist es, ein physisches oder psychisches Ungleichgewicht wieder auszugleichen. Als es noch keine Yantramatte gab, wurden Holzbretter mit Stahlnägeln genutzt, um den Effekt der Akupressur anzuwenden. Das war besonders unangenehm, vor allem aber auch gesundheitsbedenklich. Davor müssen sich die heutigen Patienten der Akupressur nicht mehr fürchten.

Wer kann die Akupressurmatte verwenden?

Grundsätzlich kann jeder Mensch die Vorteile einer Yantramatte nutzen. Ältere Menschen können davon genauso profitieren wie Kinder und Jugendliche. Empfindliche Menschen sollten sich langsam an die Akupressurmatte herantasten und falls nötig den eigenen Arzt über die richtige Verwendung der Matte zu befragen. Für den Anfang ist es ratsam, eine Matte mit möglichst vielen Druckpunkten zu kaufen, um das Gewicht bestmöglich zu verteilen. Darüber hinaus ist es angenehm, eine dünne Decke auf die Akupressurmatte zu legen oder ein T-Shirt zu tragen, um den Effekt der Spitzen abzuschwächen. Vorsicht: Während einer Schwangerschaft ist von der Nutzung der Yantramatte abzusehen.

Wie oft sollte ich eine Akupressurmatte benutzen?

Es wird empfohlen, die Matte einmal täglich zu verwenden.  Wichtig ist dabei vor allem, dass zwischen den Anwendungen genügend Zeit bleibt, damit sich der Rücken etwas erholen kann und der Effekt der Yantramatte seine Wirkung, nämlich die gute Durchblutung der betroffenen Stellen, erreichen kann. Denkbar wäre somit zum Beispiel eine Nutzung drei Mal am Tag, nämlich morgens, mittags und abends. Aber auch eine tägliche Verwendung der Matte, etwa morgens nach dem Aufstehen oder abends vor dem Schlafengehen ist möglich. Eine Empfehlung lautet, dass die Akupressur-Behandlung einmal am Tag oder sogar nur jeden zweiten Tag durchgeführt wird und zwar solange, bis sich die Beschwerden aufgelöst haben.

Eine zweite Frage ist, wie lange bleibt man auf der Akupressurmatte?

Allgemein sollte man zwischen 20 – 30 Minuten auf der Nadelreizmatte liegen. Am Anfang braucht der Körper sicherlich seine Zeit, bis er sich an die Nadelspitzen gewöhnt. Hier sollte man vorab erstmal mit einem T-Shirt auf die Matte gehen und versuchen, wie lange man es auf der Matte aushält. Später kann man sich direkt mit dem nackten Oberkörper auf die Matte legen. Am besten startet man mit 5 Minuten auf der Matte und steigert sich hier um jeden Tag, bis man bei 20 Minuten angekommen ist.

Erfahrung mit der Akupressurmatte

Die ShaktiMat verwenden wir selbst aktiv und jeden Tag. Auch wenn die Matte erst anfänglich schmerzt, wird der Rücken sehr schnell warm und es ist angenehm, auf der Matte zu liegen. Die Anwendungen führen wir meistens vor dem Fernseher oder direkt vor dem Schlafen im Bett durch.

Empfehlen können wir hier ganz klar die ShaktiMat, da diese sehr robust ist und die Spitzen auch gut verarbeitet sind. Zudem wird jede Matte in Handarbeit und aus Bio-Baumwolle hergestellt. Die Matten selbst werden von Hand in der Charity-Werkstatt in Indien ethisch und ökologisch genäht. Dafür zahlt man dann später auch gerne seinen Preis.

Hier geht’s zur ShaktiMat

 

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